Glossar
Nutzungsklasse
Die Nutzungsklasse gibt nach DIN EN ISO 10874 an, wie stark ein Bodenbelag beansprucht werden darf. Die erste Ziffer nennt den Bereich, 2 für Wohnen, 3 für Gewerbe, 4 für Industrie, die zweite die Intensität, 1 leicht, 2 mäßig, 3 stark, zusammen etwa die verbreitete Klasse 23 oder 33.
- Begriff
- Nutzungsklasse
- Stand
- 14. September 2026
Erläuterung
Die Norm gilt für elastische Beläge wie Vinyl und Linoleum, für Laminat und für Teppich, nicht für Parkett. Bei Parkett übernimmt die Holzart und die Stärke der Nutzschicht eine vergleichbare Rolle bei der Belastbarkeit.
Nutzungsklasse 23 gilt als Empfehlung für Küchen, Flure und Treppenhäuser mit hoher Beanspruchung im Wohnbereich. Nutzungsklasse 33 ist die höchste bei Laminat verbreitete und bei Vinyl die meistgekaufte gewerbliche Klasse, geeignet etwa für Praxen, Büros und stark frequentierte Flure.
Ein höherer Wert bedeutet nicht automatisch die bessere Wahl für eine Privatwohnung: die zusätzliche Widerstandsfähigkeit kostet meist mehr, ohne dass ein normal genutzter Wohnraum sie ausschöpft.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Nutzungsklassen erklärt: NK 21, 22, 23, 31, 32, 33, 41, 42, 43, was bedeutet das?, Reud Bodenarena,
- EN ISO 10874, Nutzungsklassen Bodenbeläge, Resch Floor, Normen-Lexikon,
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.