Glossar
Trittschalldämmung
Trittschalldämmung ist die Dämmung des Körperschalls, der beim Begehen eines Bodens entsteht und sich in darunterliegende Räume überträgt. Sie liegt als eigene Dämmschicht unter dem Belag oder ist bei manchen Vinyl- und Laminatböden bereits werksseitig aufkaschiert, siehe Trittschallverbesserungsmaß. Ohne eine solche Dämmung wirkt jeder Schritt deutlich lauter in der Wohnung darunter.
- Begriff
- Trittschalldämmung
- Stand
- 14. September 2026
Erläuterung
Bei Mehrfamilienhäusern fordert die Norm für Geschossdecken einen Trittschallwert von weniger als 50 Dezibel, für erhöhten Schallschutz weniger als 45 Dezibel, siehe Trittschallverbesserungsmaß.
Wie viel eine Dämmung tatsächlich bringt, hängt stärker von ihrer Materialstärke ab als vom Bodenbelag selbst: eine separate 5-Millimeter-Dämmplatte erreicht deutlich mehr als eine 2 Millimeter starke aufkaschierte Matte.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Trittschalldämmung, Wikipedia,
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.