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Anhydritestrich

Anhydritestrich, auch Calciumsulfatestrich genannt, verwendet Gips statt Zement als Bindemittel und trocknet dadurch schneller sowie mit besserer Wärmeleitfähigkeit als Zementestrich. Er reagiert aber empfindlich auf Feuchtigkeit und eignet sich deshalb nur für den Innenbereich, nie für dauerhaft feuchte Nassräume. Bei Wassereintritt verliert er rasch seine Festigkeit und muss oft komplett erneuert werden.

Begriff
Anhydritestrich
Stand
14. September 2026

Erläuterung

Wegen der besseren Wärmeleitfähigkeit ist Anhydritestrich die häufige Wahl unter Fußbodenheizungen. Der Restfeuchte-Grenzwert für die Belegreife liegt deutlich niedriger als bei Zementestrich, siehe CM-Messung.

Für Bodenbelagarbeiten gilt nach Fachbetriebsangaben meist 0,3 CM-Prozent als maßgeblicher Wert, während die zugehörige DIN-Norm für andere Anwendungsfälle teils höhere Grenzwerte zulässt. Maßgeblich für die Verlegung ist der strengere Fachwert.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Zementestrich oder Anhydritestrich (Calciumsulfatestrich), der Vergleich, Estrich-Werke,
  2. Auf dem Weg zur Belegreife, Bestimmung der Restfeuchte in Estrichen, Bauportal, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU),

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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.