Glossar
CM-Messung
Die CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) ist das anerkannte Verfahren, um die Restfeuchte eines Estrichs vor der Verlegung eines Bodenbelags zu bestimmen. Eine Materialprobe reagiert dabei mit Calciumcarbid, der entstehende Gasdruck zeigt den Feuchtegehalt in CM-Prozent zuverlässig an, siehe Belegreife. Ohne diese Messung bleibt jede Aussage über die Verlegereife des Untergrunds reine Vermutung.
- Begriff
- CM-Messung
- Stand
- 14. September 2026
Erläuterung
Erst wenn der gemessene Wert unter dem für Bodenbelagarbeiten geltenden Grenzwert liegt, gilt der Estrich als belegreif. Bei beheiztem Zementestrich sind das meist 1,8, bei unbeheiztem 2,0 CM-Prozent.
Bei Anhydritestrich liegt die Schwelle deutlich niedriger und strenger, häufig bei 0,3 CM-Prozent für Boden- und Parkettarbeiten. Wird ohne diese Messung verlegt, drohen Schäden durch Feuchte, die erst Monate später sichtbar werden.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Auf dem Weg zur Belegreife, Bestimmung der Restfeuchte in Estrichen, Bauportal, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU),
- Feststellung der Restfeuchte, die CM-Messung, Fußbodentechnik Rose,
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.